Der Mannschaftkampf in der Regionalliga begann ziemlich ruhig. Am Spitzenbrett einigten sich die beiden Großmeister nach einer halben Stunde schon auf Remis, da keiner aufgrund der symmetrischen Bauernstruktur Schwächen seines Gegners ausmachen konnte.

Ganz anders lief es an Brett 8, wo Peter Penn den Entwicklungsrückstand seines Gegners schon im Mittelspiel gekonnt ausnutzte. Souverän setzte Penn den Vorteil in den Gewinn der Partie um.

Auch Markus Hinterreiter griff forsch die schwarze Königsstellung an. Nach einer Opferserie der Leichtfiguren erreichte man aber eine Stellung mit Dauerschach und somit ein erzwungenes Unentschieden.

In einer Partie mit verschiedenen Rochaden an Brett 5 war der Angriff des jungen Tegernseers schneller und Aldo Hartl überschritt in hoffnungsloser Stellung die Bedenkzeit, so dass Tegernsee ausglich.

Als dann auch noch an Brett 4 nichts mehr lief, sah man die Felle schon davonschwimmen. Nach einer Abtauschserie war hier Reiner Huchs König anfälliger für Angriffe. Nach nur einem fehlerhaften Königszug musste Huch die Partie leider aufgeben.

Auch Fidemeister Filip Kumic hatte an diesem Tag kein goldenes Händchen. Er wehrte zwar aggressiv die Angriffsbemühungen seines Gegners ab. Aber im Doppelturmendspiel erlaubte er sich einen Fehlgriff und musste die Partie aufgeben. Damit lag man schon 2:4 zurück.

Auch Hans Huber konnte das Blatt nicht mehr wenden, nachdem er schon aus der Eröffnung heraus keinen Fuß in die Schachtür setzen konnte, Material und bald darauf die Partie verlor.

Den Schlusspunkt setzte Wolfgang Moser, der trotz eines Minusbauern im Endspiel durch seinen Kampfgeist noch ein Remis zum 2,5:5,5 Endstand holte. Der Meisterzug dürfte damit bis auf weiteres leider abgefahren sein.

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