1. Mannschaft

8:0 ohne Kampf

Die Erste konnte sich auf den bisherigen Erfolgen ausruhen, da Gegner Starnberg keine vollständige Mannschaft schicken konnte, gab man per E-Mail gleich auf. Die 8 Brettpunkte festigen die Tabellenführung und mit etwas Glück und Durchhaltevermögen scheint der Titel in der Regionalliga Süd-Ost durchaus möglich, auch wenn man noch 2 schwierige Auswärtsspiele in Rosenheim und Freising meistern muss.

Tabellenführung verteidigt

In der Regionalliga fuhr man mit guter Besetzung als Favorit nach Deggendorf. Wolfgang Moser spielte die Eröffnung sehr genau und gewann die Qualität. Damit eroberte er zwei Bauern und trieb den Gegner wie einen hilflosen Fisch ins Mattnetz zur 1:0-Führung.

An Brett 2 konnte Reiner Huch mit Schwarz zwar ausgleichen, er kam aber im Mittelspiel in eine unangenehme Stellung und nahm deshalb das Remisangebot an. Großmeister Emil Anka bekam es mit dem Serbischen U20- Landesmeister Petar Krstic zu tun. Beide spielten am Spitzenbrett sehr sicher, keiner riskierte etwas und man einigte sich auf Punkteteilung.

Mit der seltenen "Orang Utang" Eröffnung sah sich Arnold Endthaler konfrontiert und musste sich dagegen verteidigen. Trotz Wissensvorteilen seines Gegners konnte er aber ausgleichen und auch hier gab es ein Unentschieden.

Volker Thome spielte an Brett 7 eine gute Partie. Im Angriff gewann er zunächst einen Bauern, spielte aktiv weiter und zwang den Gegner zur Aufgabe zum Zwischenstand von 3,5 zu 1,5.

In Zeitnot übersah Peter Penn an Brett 8 eine Bauerngabel mit Figuren- und damit  Partieverlust. Doch Bernhard Besner machte an Brett 4 alles klar. Er überlistete sein Gegenüber in einem etwas schlechteren Endspiel mit einer Springergabel und gewann einen Läufer, der zum Sieg für ihn und damit auch für die Mannschaft reichte. Somit konnte Johannes Kern es verkraften, dass er trotz Qualitätsgewinn gegen das Läuferpaar mit Dame durch ständige Mattdrohungen des Deggendorfers nicht gewinnen konnte und das Remis zum 5:3 Endstand hinnehmen musste. Damit hat man eindrucksvoll die Tabellenführung verteidigt vor Gräfelfing und Freising verteidigt.

 

Tabelle Regionalliga Süd-Ost:

Rang

Mannschaft

MPkt

BPkt

1.

Trostberg 1

8 - 2

26,0 - 14,0

2.

Gräfelfing 1

7 - 3

22,5 - 17,5

3.

Freising 1

6 - 4

22,0 - 18,0

4.

Pang-Rosenheim 2

6 - 4

20,0 - 20,0

5.

Waldkraiburg 1

5 - 5

21,5 - 18,5

6.

Unterpfaffenhofen-Germering

5 - 5

20,0 - 20,0

7.

Ilmmünster 1

5 - 5

19,5 - 20,5

8.

Deggendorf SV

4 - 6

20,0 - 20,0

9.

Starnberg SC 1

3 - 7

16,0 - 24,0

10.

Landshut

1 - 9

12,5 - 27,5

3,5:4,5 gegen Ilmmünster

Eigentlich wollte man an die Erfolge aus Runde 1 und 2 anknüpfen, irgendwie war aber diesmal der Wurm drin. An Brett 2 Huch riskierte im ausgeglichenen Mittelspiel nichts mehr und willigte zum schnellen Remis ein. Auch an Brett 6 verpuffte ein Weißvorteil. Dr. Thome hatte ebenfalls in völlig gleicher Stellung das Remisangebot angenommen. Mannschaftsführer Wolfgang Moser hatte an Brett 5 mit Schwarz endlich ausgeglichen, aber dann unterlief ihm ein Figureneinsteller und er musste aufgeben.

Gut, dass Großmeister Emil Anka an Brett 1 spielte. Er glich wieder zum 2-2 aus, indem er mit einem entscheidenden Einschlag auf f2 seinen Gegner zur Aufgabe zwang.

Doch auch an Brett 4 hatte Trostberg Schwierigkeiten. Aldo Hartl verwechselte in der Eröffnung zwei Züge und verlor zwischenzeitlich 3 Bauern und somit im Endspiel die Partie.Die Vorentscheidung fiel dann an Brett 7. Hans Huber stand gut und hatte schon eine Mehrfigur für 2 Bauern. Er verpasste aber den Gewinn, musste einen Turm „spenden“ und verlor sogar zum 2:4 

Somit hätten beide verbleibenden Partien für Trostberg enden müssen. Also versuchte Johannes Kern durch taktische Züge einen Angriff aufzubauen, aber sein Gegner kam zum Gegenspiel und mehr als Remis war nicht zu holen. Damit war leider der Sieg an Brett 8 von Peter Penn zu spät. Penn spielte sehr stark, gewann im Mittelspiel einen Bauern, den er unaufhaltsam zur Umwandlung trieb. Letztlich verkürzte er damit aber nur auf 3,5:4,5. Dennoch steht man in der Regionalliga immer noch recht gut da und kann mit einem Heimsieg gegen Landshut die Weichen wieder in die richtige Richtung stellen.

 

6 : 2 Erfolg gegen Landshut

 

Die Spieler der ersten Mannschaft zeigten sich wunderbar erholt von der vermeidbaren Niederlage in der Runde zuvor. Von Anfang an spielte man auf fast allen Brettern auf Sieg.

An Brett 7 konnte Dr. Volker Thome mit Schwarz ausgleichen, aber ein Vorteil war nicht in Sicht. Deshalb einigte man sich früh auf Remis. Peter Penn erreichte Raumvorteil und bei einem Schlagabtausch fing er eine Landshuter Figur, das ließ sich der Gegner nicht mehr zeigen und Trostberg führte 1,5 : 0,5. Mit einem Doppelschlag an Brett 2 und Brett 4 fiel dann schon die Vorentscheidung. Dr. Johannes Kern erreichte wieder eine taktisch anspruchsvolle Stellung. Zuerst musste sein Gegner die Dame für 2 Türme tauschen, dann eroberte Johannes 2 Bauern unter Schachgebot, steckte noch einen Springer ins Geschäft und zwang seinen Gegner zur Aufgabe, indem er einen Bauern zur Umwandlung führte.

Aldo Hartl spielte an Brett 4 die schönste Partie des Tages. Er baute mit Weiß einen Angriff auf und als sein Gegner in Zeitnot kam, prasselten sämtliche weiße Figuren auf den schwarzen König ein, dem nur noch die Dame als Opfer verzögernd zur Hilfe eilte und der Niederbayer reichte sogleich die Hand zur Aufgabe. Endgültig machte Reiner Huch den Sack am Spitzenbrett zu. Er erspielte sich einen geringen Vorteil, gewann einen Bauern, den er schließlich sicher nach Hause brachte und Trostberg bereits als Sieger feststand.

 

An Brett 3 spielte Bernhard Besner eine von taktischen Zügen geprägte Partie gegen den stärksten Landshuter FM Schmidt Wolfgang. Lange Zeit stand diese Partie auf der Kippe, doch Besner gewann 2 Bauern musste im Abtausch zwar wieder einen geben, aber das Turmendspiel meisterte Besner und zwang den Gegner nach 6 Std. zur Aufgabe und erhöhte damit den Endstand auf 6:2. Durch den hohen Sieg erreichte man sogar noch die Herbstmeisterschaft, da Freising gegen Pang/Rosenheim verlor.

 

 

 

Arnold Endthaler stand nach 2 Bauernverlusten schon positionell auf Verlust doch in beidseitiger Zeitnot konterte er geschickt und erreichte immerhin Punkteteilung. Den einzigen Wehrmutstropfen  musste Wolfgang Moser an Brett 5 schlucken. Er hatte mit Schwarz in der Spanischen Abtauschvariante nicht ausgleichen können und geriet stellungsmäßig in Nachteil. Zwar versuchte er noch mit der Dame gegen 2 Türme und Springer ein Dauerschach, aber sein Gegner verteidigte sicher und gewann nach 5 Stunden im Mattangriff.

Wieder einmal im Finale.

Der Pokal war letzte Saison ausnahmsweise vernachlässigt worden. Umso schöner ist der Erfolg gegen Pang Rosenheim und der damit verbundene Finaleinzug gegen Bad Aibling am 17.01.2010.

 

1

 

TSV Trostberg

 

-

 

SG Pang/Rosenheim

 

2½ - 1½

 

1

 

Huch,Reiner

 

-

 

Heubusch,Michael

 

½ - ½

 

2

 

Kern,Johannes,Dr.

 

-

 

Rosner,Gerhard

 

½ - ½

 

3

 

Moser,Wolfgang

 

-

 

Renner,Adrian

 

1 - 0

 

4

 

Perzl,Michael

 

-

 

Baldauf,Manuel

 

½ - ½

 

 

Glückwunsch an die Spieler!

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